Häufig gestellte Fragen
Alles Wichtige rund um Hygiene, Reinigung, Handschuhe, Spendersysteme und unseren Service. Nicht gefunden was Sie suchen? Kontaktieren Sie uns direkt.
Reinigung entfernt sichtbaren Schmutz, Staub und organische Rückstände von Oberflächen – aber keine Krankheitserreger. Desinfektion hingegen tötet Bakterien, Viren und Pilze ab, die mit bloßem Auge nicht sichtbar sind.
In der Praxis gilt: Zuerst reinigen, dann desinfizieren. Denn Schmutz schützt Keime vor dem Desinfektionsmittel. Gerade in der Gastronomie, im Gesundheitswesen und in stark frequentierten Bereichen ist diese Reihenfolge entscheidend für wirksamen Hygieneschutz.
In Lebensmittelbetrieben – also Küchen, Bäckereien, Gastronomie oder Lebensmittelverarbeitung – sind ausschließlich lebensmittelechte Desinfektionsmittel erlaubt. Diese sind auf Basis von Alkohol oder Quatverbindungen und für den Einsatz auf Oberflächen zugelassen, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen.
Wichtig: Die Produkte müssen nach der Anwendung keine Spülschritte erfordern (sogenannte „no-rinse"-Produkte). Gerne beraten wir Sie persönlich, welches Produkt für Ihren spezifischen Betrieb geeignet ist.
Stoffhandtücher oder Gemeinschaftshandtücher sind wahre Keimschleudern: Jede Person, die das Tuch benutzt, überträgt Bakterien – und holt sich gleichzeitig welche ab. Studien belegen, dass Bakterienkonzentrationen auf gemeinsam genutzten Tüchern mit jeder Benutzung steigen.
Einwegpapierhandtücher werden einmal verwendet und sofort entsorgt. Das bedeutet: keine Keimübertragung, keine Feuchtigkeitsansammlung, kein Wasch- und Trocknungsaufwand. Gerade in Betrieben, Ordinationen und öffentlichen Einrichtungen ist das der hygienisch überlegene Standard.
Aus hygienischer Sicht sind Papierhandtücher klar im Vorteil. Heißlufttrockner wirbeln Luft – und damit auch Bakterien und Aerosole – auf. Mehrere Studien zeigen, dass nach der Nutzung von Gebläsetrocknern mehr Bakterien auf den Händen verbleiben als nach dem Abtrocknen mit Papierhandtüchern.
Dazu kommen praktische Vorteile: Papierhandtücher sind sofort einsatzbereit, benötigen keine Wartung, verursachen keine Lärmbelästigung und können auch für andere Zwecke (z.B. Oberflächen reinigen) genutzt werden. Für Betriebe mit hohen Hygienestandards empfehlen wir daher immer Papierhandtuchspender.
Das hängt von der Frequentierung des Waschraums ab. Als Faustregel gilt: In stark frequentierten Bereichen (Gastronomie, Fitnessstudios, Einkaufszentren) sollte der Bestand mindestens einmal täglich kontrolliert und bei Bedarf aufgefüllt werden. In Büros oder Ordinationen mit geringerem Durchgang reicht oft ein- bis zweimal pro Woche.
Wir helfen Ihnen bei der Planung: Welche Spendergröße, welches Füllmaterial und welche Nachbestellrhythmen für Ihren Betrieb optimal sind, klären wir gerne in einer persönlichen Beratung.
Latexhandschuhe bestehen aus Naturkautschuk und bieten eine sehr gute Passform sowie taktiles Gefühl. Allerdings können sie Allergien auslösen – sowohl beim Träger als auch bei Personen, die damit in Berührung kommen. In vielen Bereichen (Gesundheitswesen, Lebensmittel) sind sie daher zunehmend unerwünscht.
Nitrilhandschuhe sind aus synthetischem Kautschuk und latexfrei – damit die sichere Wahl für Allergiker. Sie sind reißfester, chemikalienbeständiger und eignen sich für ein breiteres Einsatzspektrum. Im professionellen Bereich haben Nitrilhandschuhe Latex weitgehend abgelöst.
Nitrilhandschuhe sind Allrounder und werden in vielen Branchen eingesetzt: Gastronomie & Lebensmittelverarbeitung (Schutz vor Verunreinigungen), Gesundheitswesen (Untersuchungen, Pflege, Wundversorgung), Reinigung (Schutz vor Chemikalien und Schmutz), Kosmetik & Beauty (Haarfarbe, Nagelpflege), sowie Handwerk & Industrie (Öl, Fette, leichte Chemikalien).
Als Einweghandschuhe bieten sie schnellen, hygienischen Schutz ohne Kreuzverunreinigung.
Funktionell gibt es keinen Unterschied – beide bestehen aus dem gleichen Material und bieten denselben Schutz. Der Unterschied ist rein optisch und praktisch: Schwarze Nitrilhandschuhe eignen sich besonders in Bereichen, wo dunkle Schmutzspuren (Öl, Farbe, Grill) nicht auffallen sollen – daher beliebt in der Gastronomie, beim Tattooing, in Werkstätten und im Barbershop.
Weiße oder blaue Handschuhe werden bevorzugt im medizinischen Bereich und in der Lebensmittelverarbeitung eingesetzt, da Verunreinigungen sofort sichtbar sind – ein wichtiger Sicherheitsaspekt.
Früher wurden Einweghandschuhe mit Maisstärkepuder beschichtet, um das An- und Ausziehen zu erleichtern. Dieses Puder kann jedoch Allergien auslösen und Wunden kontaminieren. Seit 2017 sind gepuderte Handschuhe in der EU im medizinischen Bereich verboten.
Puderfreie Handschuhe sind heute der Standard: sicher, hautverträglicher und in allen professionellen Bereichen einsetzbar. Alle Handschuhe in unserem Sortiment sind puderfrei.
Für die Gastronomie empfehlen wir puderfreie Nitrilhandschuhe in Weiß, Blau oder Schwarz – je nach Anwendungsbereich. Wichtig ist, dass die Handschuhe lebensmittelecht sind (EN 455 oder EN 374) und keine Allergene freisetzen.
Für die Zubereitung von Speisen sind dünne Nitrilhandschuhe ideal: sie ermöglichen gutes Tastgefühl, sind reißfest und lassen sich schnell wechseln. Für Reinigungsarbeiten in der Küche eignen sich etwas dickere Handschuhe mit höherer Chemikalienbeständigkeit.
Aus hygienischer und wirtschaftlicher Sicht: Ja, eindeutig. Stückseife ist ein Sammelpunkt für Bakterien – jede Berührung hinterlässt Keime auf der feuchten Oberfläche. In Betrieben ist das ein nicht akzeptables Hygienerisiko.
Professionelle Seifenspender sind berührungslos oder haben einen definierten Dosiermechanismus – das reduziert Keimübertragung und spart gleichzeitig Verbrauch. Der Verbrauch ist messbar und kontrollierbar, was Nachbestellungen vereinfacht und Kosten senkt.
Flüssigseife ist das klassische Produkt: konzentriert, in vielen Varianten erhältlich und für alle Spendertypen geeignet. Sie reinigt gründlich und ist besonders bei starker Verschmutzung effektiv.
Schaumseife wird im Spender durch Luft aufgeschäumt und benötigt dadurch deutlich weniger Produkt pro Anwendung – oft bis zu 50 % weniger. Das spart Kosten und ist umweltfreundlicher. Allerdings benötigt man spezielle Schaumseifen-Spender. Für Büros und Bereiche mit normaler Frequentierung ist Schaumseife eine sehr wirtschaftliche Wahl.
In der Gastronomie sind Waschraumspender besonderen Anforderungen ausgesetzt: hohe Frequentierung, häufige Reinigung und oft aggressive Reinigungsmittel. Empfehlenswert sind daher robuste Edelstahl- oder hochwertige Kunststoffspender mit einfachem Nachfüllmechanismus.
Das ideale Set besteht aus: Seifenspender (Flüssig oder Schaum), Papierhandtuchspender (Falthandtuch oder Rollenhandtuch) und optional einem Desinfektionsmittelspender am Eingang. Wir beraten Sie gerne und erstellen ein auf Ihren Betrieb abgestimmtes Waschraumkonzept.
Ja – seit 2025 bieten wir österreichweit professionellen Montage- und Austauschservice für Waschraumspender an. Von der Planung über die Montage bis zur laufenden Versorgung mit Verbrauchsmaterial übernehmen wir alles.
Gerade für Unternehmen mit mehreren Standorten oder größeren Betrieben ist das ein echter Mehrwert: ein Ansprechpartner, eine Bestellung, alles aus einer Hand. Kontaktieren Sie uns für ein individuelles Angebot.
Bei großen Händlern sind Sie eine Bestellnummer. Bei uns sind Sie ein Kunde, den wir persönlich kennen. Das bedeutet konkret: individuelle Produktempfehlungen statt generischer Standardware, ein direkter Ansprechpartner der Ihren Betrieb kennt, schnelle Reaktion bei Engpässen oder Sonderwünschen und faire Konditionen ohne versteckte Kosten.
Dazu kommt: Über 90 % unserer Artikel kommen von österreichischen Lieferanten – kurze Lieferwege, stabile Qualität, regionale Wertschöpfung. Viele unserer Kunden bestellen seit über 10 Jahren bei uns – das spricht für sich.
Ja, absolut. Wir haben keine Mindestbestellmenge und beliefern Betriebe jeder Größe – vom Einzelunternehmer mit einem Büro bis zum Filialbetrieb mit mehreren Standorten. Gerade kleine Betriebe profitieren besonders von unserer persönlichen Beratung, weil wir gemeinsam herausfinden, was wirklich gebraucht wird – ohne Überbestellung oder unnötige Kosten.
Ein Hygienekonzept ist ein strukturierter Plan, der festlegt: Was wird gereinigt? Wie oft? Mit welchen Mitteln? Wer ist verantwortlich? In vielen Branchen – Gastronomie, Gesundheitswesen, Lebensmittelverarbeitung – ist ein solches Konzept gesetzlich vorgeschrieben (HACCP-Konzept).
Wir helfen Ihnen dabei, die richtigen Produkte und Spendersysteme für Ihr Hygienekonzept zu finden. Wir erstellen keine rechtlichen Dokumente, aber wir beraten Sie praxisnah welche Produkte, Mengen und Abläufe für Ihren Betrieb sinnvoll sind.
Ja. Neben unserem Onlineshop auf tr-shop.at sind wir telefonisch unter +43 1 968 99 87 und per E-Mail erreichbar. Für Stammkunden erstellen wir gerne individuelle Bestelllisten, sodass Nachbestellungen besonders schnell und unkompliziert gehen.
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